01 Auftakt der Sommertour 2019 - Besuche bei DRK Tuttlingen, NUMENA und CNC Dreher

Zum Auftakt der Sommertour 2019 besuchte Volker Kauder die Kreisgeschäftsstelle des DRK in Tuttlingen, das Unternehmen NUMENA und das Unternehmen CNC Dreher.

 

 

---- Ein start-up-Unternehmen will wachsen: Jetzt oder nie! Alleine schon der Besuch und das Gespräch bei dem start-up-Unternehmen NUMENA in Tuttlingen machte dem Bundestagsabgeordneten Volker Kauder deutlich, dass er mit dem Motto seiner diesjährigen Sommertour, „Gerüstet für die Zukunft“ genau das richtige Thema herausgesucht hat. Eher versteckt in einem dritten Stock in der Ehrenbergstraße entpuppte sich das im Jahr 2017 von Benjamin Bach und Andreea Cojocaru gegründete und von beiden erfolgreich geführte Dienstleistungsunternehmen mit seiner „sensationellen, irren“ (so Volker Kauder) Entwicklung der virtual reality als eine kreative, innovative Digitalidee, die in der Tat seinesgleichen sucht. Und das man eher in München oder in Berlin beheimatet verorten würde. Die beiden jedoch sind gerne in Tuttlingen und wollen auch da bleiben. Doch es gibt ein Problem: „Wir wollen und wir müssen wachsen“, sagte die Geschäftsführerin, die 16 Jahre lang in den USA gearbeitet hatte und feststellte, dass dort start-up-Unternehmen sehr viel leichter an die Gelder kommen, die notwendig sind, um die Projekte, die die beiden Jungunternehmer ins Auge gefasst haben, verwirklichen zu können. Hier in Deutschland ist dies alles sehr viel beschwerlicher, will möglichst niemand ein Risiko eingehen. Weder der Staat noch private Unternehmen. Für den CDU-Politiker, der sich restlos begeistert zeigte von der Geschäftsidee, einmal mehr ein Impuls nachzuhaken, das Thema mitzunehmen nach Berlin: „Ich werde mit dem Wissenschaftsministerium darüber reden.“ Dass Deutschland bei den digitalen Unternehmen im weltweiten Wettbewerb kaum eine Rolle spielt, gerade diese aber die Zukunft bilden, das liegt für ihn so klar auf der Hand wie er schon immer darauf drängt, „dass wir in Deutschland mit vorne dabei sein müssen, wenn es um neue Produkte, neue Ideen geht.“ Und wenn NUMENA, das auf zwei Begriffe von Emanuel Kant zurückgeht („mit dem Auge nicht sichtbar“, „Zugang mit den Sinnen“) darum die virtual-reality-Brille mit ihren faszinierenden Möglichkeiten) im Wettbewerb auf der überregionalen Ebene bestehen will, dann braucht es Partner, muss es wachsen. „Jetzt oder nie“, verkündete Andreea Cojocaru lakonisch, aber deutlich. --- Beim Besuch der Firma CNC Dreher in Balgheim standen die Klimapolitik und die Zukunft der Mobilität im Mittelpunkt der Diskussion Die Firma CNC Dreher in Balgheim ist spezialisiert auf Präzisionsdrehteile, auf völlig neue Herstellungsverfahren. Für den Bundestagsabgeordneten Volker Kauder bei seinem Besuch einmal mehr ein Zeichen dafür, was möglich ist, was geleistet werden kann, auch in diesem Unternehmen am Fuß des Heubergs mit seinen 20 Beschäftigten, die im Drei-Schicht-Betrieb arbeiten und einen Umsatz von 4 Millionen Euro im Jahr erwirtschaften. Doch schon bei der Begrüßung des Christdemokraten, der von dem CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Markus Keller und weiteren CDU-Freunden begleitet wurde, ging es im Gespräch mit Geschäftsführer Ingo Dreher weit über die derzeitige Situation des Betriebs hinaus („Uns geht es noch gut, von einer Delle ist noch nichts zu spüren“) um die Themen, die für die Zukunft Sorgen bereiten können. Und die sich jetzt schon am Horizont abzeichnen: 45 Prozent der Aufträge des Unternehmens kommen aus dem Automotivbereich, dessen Zukunft mit allerlei Fragezeichen versehen ist. Dazu kommt eine Diskussion über die CO2-Emissionen und damit einher ein Zungenschlag von mancher Seite, der eine Deindustrialisierung befürchten lässt. So der Geschäftsführer des Unternehmens, der der Technikoffenheit das Wort redet und darauf hinwies, dass vor kurzem ein flächendeckender Stromausfall gedroht habe: „Einen solchen black out können wir uns aber nicht leisten.“ Warnzeichen, die ernst genommen werden müssen. Mit der auf allen Seiten bekräftigten Feststellung, dass „die Energiewende gelingen muss und wird“ und auch, dass der Verbrennungsmotor noch nicht am Ende angekommen sei. Mit Skepsis sehen alle Beteiligten, auch welche, die einstmals deren Fans waren, inzwischen die die E-Mobilität. „Es geht darum, die richtigen Wege einzuschlagen, nicht aber dem Industriestandort Deutschland das Licht auszublasen.“ So die Quintessenz einer sehr intensiven Diskussion, die in den Räumlichkeiten des Unternehmens begonnen hatte und bei der nahe gelegenen Bäckerei Licht eine intensive Fortsetzung fand. Nicht nur, dass Ministerpräsident Kretschmann den Bau von Leitungen vom Norden (offshore) in den Süden ablehnt, nahm die Runde verwundert zur Kenntnis, sondern es wurde einer rationalen, an der Vernunft orientierten Energiepolitik das Wort geredet. Und so regte Volker Kauder an, den Bundestagsabgeordneten Andreas Jung, der derzeit an einem Papier zu dem gesamten Bereich für die Unionsfraktion schreibt, für den Herbst zu einer gemeinsamen Veranstaltung der beiden CDU-Kreisverbände Rottweil und Tuttlingen einzuladen. Dies auf die Anfrage im Laufe der Diskussion nach der Position der CDU zu dem Thema, das nahezu alle bewegt. Denn, so die an dem Nachmittag geäußerte Sorge: „Bei all den Problemen rundum in der ganzen Welt wollen wir verlässliche Antworten auf die Fragen nach der Energie der Zukunft, nach der Mobilität und nach einer Klimapolitik, die den Namen zu Recht verdient.“ Und neue Wege gehen: so lud Volker Kauder Geschäftsführer Ingo Dreher in sein Büro ein, um ihm seine Ideen vorzustellen, aus Elefantengras Energie zu gewinnen: „Was Sie sagen, klingt gut. Lassen Sie uns darüber reden!“ ---

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