01 Trauer um die Opfer von Barcelona

Bei Terrorbekämpfung europaweit noch stärker zusammenarbeiten

In Barcelona sind bei einem Terroranschlag mindestens 13 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt worden. Außerdem konnte in der Kleinstadt Cambrils ein weiterer Terrorangriff mit Sprengstoff-Gürteln verhindert werden. An deutschen Bundesbehörden wehen die Fahnen nach dem Terroranschlag auf halbmast. Unionspolitiker bekunden ihre Anteilnahme. „Unsere Trauer gilt den Toten, unser Mitgefühl ihren Angehörigen und den verletzten Opfern“, sagte Unions-Fraktionsvize Stephan Harbarth in Berlin.

Ein Lieferwagen war am Donnerstag auf der Flaniermeile Las Ramblas in Barcelona in Gruppen von Passanten gerast. „Nach 2004 hat damit erneut eine schreckliche Terrorattacke die spanische Gesellschaft getroffen. Es hat den Anschein, dass gestern in Spanien nach Paris im Jahr 2015 erneut versucht worden ist, durch koordinierte Anschläge an mehreren Orten für Angst und Schrecken zu sorgen. Sollte das zutreffen, würde das für eine gründliche Vorbereitung der Attentäter sprechen“, ordnet Stephan Harbarth die Tat ein.

Bundeskanzlerin Merkel drückte in Berlin ihre Anteilnahme aus und sagte, sie habe dem spanischen Ministerpräsidenten Rajoy "im Namen des gesamten deutschen Volkes unsere Anteilnahme und unser Mitgefühl übermittelt."

Zudem hätten "uns diese mörderischen Anschläge erneut vor Augen geführt, mit welch vollständiger Menschenverachtung der islamistische Terrorismus vorgeht." In diesen Stunden habe man auch gespürt, "wie eng wir, Spanier, Deutsche, freie Menschen auf der ganzen Welt miteinander verbunden sind."

Jetzt sei man in tiefer Trauer verbunden, sagte Merkel und sprach den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus. 

Verbunden, so Merkel weiter, sei man jedoch auch in der Entschlossenheit, "diesen Mördern nicht zu gestatten, dass sie uns von unserem Weg abbringen, von unserer Art zu leben." Die Kanzlerin nannte gerade Barcelona als ein Symbol dessen, was die Lebensart der freien Welt ausmache. Dies könne der Terrorismus nie besiegen, sagte Merkel.

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